Mittwoch, 26. Juni 2013

Meine VBT

Hallo alle zusammen :)

Feriöööööööööööön! Nicht schlecht, was?

Heute kommt wie versprochen mein Eintrag zu meiner VBT, meiner Vorbereitungstagung, mit YFU in Mühlhausen.

Ich möchte gar nicht zu viel verraten, das würde wohl die Spannung nehmen und soll auch keine falschen Erwartungen wecken.
Meine VBT fand Ende Mai in Mühlhausen in Thüringen statt. Und darüber bin ich sehr froh. Denn Mühlhausen ist einfach ein feiner Ort, klein, aber wunderschön, wie ihr gleich sehen werdet. :)

Kirche, welche nicht weit von unserer Herbege entfernt war

Straße, in der wir gewohnt haben

An der Straßenecke

Energiesparplakat aus der DDR

Wie ihr seht, Mühlhausen ist optisch jedenfalls total mitterlalterlich :) Die Gebäude sind wirklich fantastisch erhalten und ich glaube, bei unserer VBT gab es niemanden, der dieser Stadt nicht absolut verfallen ist.

Der Sinn unserer Tagung war, uns gut auf unser Austauschjahr vorzubereiten. Das ist YFU absolut gelungen und ich möchte betonen, wie toll alles gestalten war und wie klasse die Teamer uns betreut und zum Lachen gebracht haben. Bei dem Spaß, die die hatten, will man auch gleich Teamer werden. (Da waren wir uns ebenfalls alle einig.)
Der Spaß kam auch nicht zu kurz, wirklich immer gab es etwas zu lachen dank der Teamer, der Spiele, der bekloppten Ideen der anderen... ;)
Mir fiehl es zwar etwas schwer, Anschluss zu finden, doch ich kann nur sagen: Geht auf die Leute zu! Bleibt in Kontakt! Alles andere werdet ihr bereuen. Selbst wenn die dort gefundenen Freunde in ein anderes Land gehen, Freunde, mit man sich austauschen kann, sind immer was wert.


Ich kann nur sagen: Eine geile Woche! Toll gemacht, YFU. Ich würd's immer wieder machen, und es ist eine Zeit, auf die man sich freuen soll und die man nie vergessen möchte.

Bevor ich's vergesse: DAS Lied und der perfekte Soundtrack zu unserer VBT! 

Sonntag, 9. Juni 2013

Meine Gastfamilie

Tervist!

(War das überhaupt Estnisch oder war das Finnisch?!)

Ich war in letzter Zeit leider ein bisschen faul, außerdem musste ich dieses Schuljahr wirklich wahnsinnig viel machen, denn es ist viel viel kürzer als die Jahre davor.

Ich habe jedenfalls ganz tolle Neuigkeiten! Ich habe jetzt eine Gastfamilie! Und das schon seit gut 3 Monaten...oh jee, ich sollte mich schämen.

Meine Gastfamilie besteht aus 5 Leuten: meinen Gasteltern, meinem älteren Gastbruder, meiner fast gleichaltrigen Gastschwester und meinem zweiten, kleinen Gastbruder. Während ich dort bin, wird der ältere selber ein Auslandsjahr machen.
Alle wohnen in TALLINN (OMG WTF AAAAAAAAALTA :OOO) und besitzen einen Hund, eine Katze und Hausratten. Außerdem haben sie ein Ferienhäuschen auf einer estnischen Ostseeinsel. Sooooo, und jetzt bitte eine Runde Neid von allen zukünftigen Austauschschülern. Nee, natürlich nicht ;D Aber ich muss sagen, ich finde, ich habe es da ziemlich gut getroffen. Und natürlich ist es eine ganz große Erleichterung, eine Gastfamilie zu haben und nicht mehr bangen zu müssen, keine zu bekommen.

Mit der estnischen Sprache geht es eher schleppend voran, aber ich versteh die Regel schon mal ganz gut und ich lerne auch immer nebenbei (geht mal auf die Internetseite des Schokoladenherstellers Kalev, jett weiß ich, was Kahvel, Vahvel und pidulik heißt).

Dann war ich letzte Woche auf meiner VBT in Mühlhausen, Thüringen, aber dazu einen seperaten Post :) Zu viel darf ich nicht erzählen, aber ganz unwissend kann ich euch auch nicht lassen ;)

Nägemist!
Missy 

PS: Ganz unten habe ich ein Kontaktformular eingerichtet. Falls ihr Fragen habt, könnt ihr mir sie dort gerne stellen.

Donnerstag, 28. März 2013

Jetzt wird's ernst

Tere alle zusammen :)

Ich habe heute einen Anruf von YFU erhalten bezüglich der Gastfamilie. Eine Familie habe Interesse gezeigt, aber ganz sicher sei die Entscheidung noch nicht. Es würde sich um eine Gastfamilie mit einer Katze, einem kleinen Hund und zwei Hausratten handeln. Ich habe zwar keine Haustiere, aber diese hier klingen doch eher pflegeleicht.
Bestehen tut die Familie aus Gasteltern (vermute ich mal :D), zwei Söhnen und einer Tochter. Wohnen tun sie in der größten Stadt Estlands...da war ich baff, als ich das gehört habe! Ich hoffe ganz, ganz doll, dass sie mich nehmen, aber ich glaube, ich könnte mich mit den meisten Gastfamilien arrangieren. :) Hier reizt der Ort natürlich besonders: Hauptstadt, am Meer, hübsch und alt mit interessanter Geschichte...vermutlich gibt es da auch guten Musikunterricht (und auf's Geigen möchte ich nun wirklich nicht verzichten). Ein Platz an der Schule müsste auch noch für mich gefunden werden. 
Natürlich stellt man sich dann Fragen wie "Ist die Familie estnisch- oder russischsprachig?", "Kriege ich mein eigenes Zimmer?", aber bis jetzt hat sich alles in Sachen Auslandsjahr so entwickelt, dass ich glücklicher nicht sein könnte, deswegen hoffe ich einfach mal auf das Beste.

Jetzt merke ich natürlich schon, wie ernst das hier ist, aber aufgeregt bin ich nicht wirklich, ihr solltet mal meine Mutter sehen, man könnte meinen, SIE sei diejenige, die eine Gastfamilie braucht, nicht ich ;)

Nägemist und frohe Ostern 
Missy

Freitag, 1. März 2013

Glückssträhne

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange das her ist...

Na ja, wir haben immer noch eine ganze Menge Papierkram und E-Mail-Hickhack mit YFU zu erledigen, der seitdem kaum weniger geworden ist :D

Jedenfalls mussten wir noch Formulare für Stipendien ausfüllen und das war ziemlich anstrengend. Als ich dann eines Tages aus der Schule gekommen  bin und einen Umschlag auf dem Tisch liegen sah, dachte ich nur: "Oh Gott, nicht noch mehr Formulare", denn ich glaube, meiner Mutter wurde es auch langsam zu viel. ;)

Dann musste ich ihn wohl oder übel öffnen und tätä...ich dachte, ich hätte mich verlesen, aber es scheint festzustehen: Ich habe eines von 5 Vollstipendien für Osteuropa bekommen :O
Das konnte ich in dem Moment gar nicht glauben, denn ich hatte fest damit gerechnet, kein einziges Stipendium zu bekommen und das hätte bedeutet, dass ich dann doch hätte absagen müssen. Und dann das! Ich bin erstmal wie blöd rumgehüpft und war mindestens so hibbelig und aufgeregt wie damals, als ich die Zusage bekommen habe.

Nun isses wirklich beschlossene Sache, ich fahre nach Estland, ohne einen Cent der eigentlich vorgesehenen 4900 Euro zu bezahlen. Kaum zu glauben, aber wahr. Bin immer noch ganz perplex.

Na ja, zurzeit gibt's halt Probleme mit meinem Gastfamilienbrief (Papierkram, s.o.), aber das werde ich nnoch geregelt kriegen, hoffe ich jedenfalls :)

Nägemist!
Missy :P

Montag, 31. Dezember 2012

2013

Frohes neues Jahr allerseits!

Hach ja, eigentlich schade.

2012 war defintiv das schönste Jahr meines Lebens und ich glaube, ich werde es irgendwie vermissen, so komisch das auch klingen mag.

2013 wird ganz anders, ich komme in die 10. Klasse und gehe vielleicht ins Ausland. Der Gedanke, die gewohnte Sicherheit für ein komplettes Jahr hinter sich zu lassen, macht mich vor allem jetzt im Winter ganz krank :(
Außerdem wird man auch nicht jünger, in der 10. fühlt man sich schon so erwachsen...

Ach ja, alles nicht leicht, aber wer weiß, was noch alles schönes passiert!

Samstag, 27. Oktober 2012

Mal was zwischendurch :)

Heeeeeeej :)

Ja, ich hab jetzt seit einiger Zeit nichts mehr geschrieben - einfach, weil ich nicht wusste, was ich schreiben sollte. xD

(Achja, ein kleiner Aufruf an alle, wenn ihr schon in Estland (meinetwegen auch in in Finnland) wart, könntet ihr vielleicht einen Kommentar dalassen? Ich würde nämlich gerne mit jemanden Kontakt aufnehmen, der mich ein bisschen über Estland informieren und Fragen beantworten könnte und ausgetauscht.de verstehe ich nicht^^. Also, wenn ihr schon solche Erfahrungen hattet - meldet euch!)

Soooo, ich dachte mir, ich erzähle euch was über mein Auswahlgespräch, das interessiert hier einige vielleicht auch. :)

Meines war in einer Jugendherberge, am Wochenende um 8:30. Ich war unheimlich aufgeregt, aber da war ich zum Glück nicht allein, mit mir waren noch 4 andere Mädels da, denen es nicht besser ging. :D Wir haben uns noch ein bisschen unterhalten, und dann ging es auch schon zum Gruppengespräch, wo wir gemeinsam Probleme lösen mussten, die bei anderen Austauschschülern im Auslandsjahr aufgetreten sind. Darüber kann ich euch gar nicht so viel erzählen, denn soweit ich weiß, stellen die einem nie dasselbe Problem zweifach vor. Ich kann euch nur raten, sich möglichst einzubringen, denn man muss ja auch Eindrücke von euch gewinnen können. Alle, die das Auswahlgespräch geführt haben, waren übrigens ehemalige Austauschschüler, die sind also alle noch ganz jung und können Nervosität gut nachvollziehen.
Dann folgte das Einzelgespräch, das bei mir echt angenehm war, denn einer saß mir schräg gegenüber, ohne das ein Tisch zwischen uns stand, was wirklich gut war, denn sonst hätte es doch ein starkes Feeling von Polizeiverhör gehabt! Ein anderer hat Protokoll geführt und bei waren sehr nett und haben immer gelächelt und gelacht. Am Schluss wurde mir dann die Frage gestellt, was für ein Nachtisch ich gerne wäre, wenn ich denn einer wäre. O.o Ich habe Bratapfel gesagt. :D

Nach gerade mal fünf (!!!) Tagen kam meine Bestätigung an, dass ich für Estland angenommen bin. Ich habe mich sooooo gefreut, dass ich Luftsprünge gemacht habe. :D So jetzt muss ich mir einen Vertrag durchlesen, der nie zu entscheiden, ein bisschen Autogramma mit meiner Mutter verteilen, dann ist schon mal vieles in Butter. :)

Soooo, und sonst... Estland scheint echt überall zu sein, auf Verpackung steht immer komischerweise auf Estnisch und irgendwie scheint sich die Anzahl der Estlandflaggen verdoppelt und verdreifacht zu haben, seltsam, ne!? :D Weitergekommen bin ich jetzt noch nicht unbedingt, die Fälle habe ich schon fast alle verstanden, bloß an Vokabeln fehlt mir. Ich lerne Estnisch mit dem Buch Saame Tuttavaks von Silva Tomingas (wenn ihr danach googelt, UNBEDINGT auch Silva Tomingas oder TEA mitgoogeln!!!). Das Buch ist toll, ich habe zwar die englische Version, obwohl wir eigentlich die deutsche bestellt haben, macht aber nix, das Buch ist bunt und lässt wirklch keine Fragen offen. :) Ich bin übrigens wirklich froh, kein Finnisch zu lernen, denn das hat auch noch Vokalharmonien!! Im Finnisch und Estnischen hängt man überall Endungen dran, im Finnischen verändern die sich allerdings je nach Vokalharmonie noch O.o Das bedeutet, in einem Wort kann es kein Ä, Ö und A zusammen geben, so habe ich das jedenfalls verstanden. Und die Wörter sind im Estnischen auch kürzer, allerdings werde ich nach meinem Auslandsjahr Finnisch verstehen können, da habe ich mir ja ein bisschen Arbeit erspart ;)
Und Estnisch ist eh superschön, nur dieses RRRRRRR, GRRRRRR. -.- Einige Esten rollen es einfach, andere sprechen es ganz weich aus, einige sprechen es superscharf und betont aus und nichts davon kriege ich hin. :/ Wie bekloppt stehe ich denn da, wenn ich nach Estland komme und nicht mal "Tere", also Hallo sagen kann?! Aber allgemein ist Estnisch sogar einfacher als Französisch, denn die Sprache geht mir so auf den Keks mit ihrem ganzen Männlich/Weiblich-Kram!

Lieder hören hilft auch :) Da merkt man sich dann alles besonders schnell, und Estnisch klingt sowieso toll und estnische Musik, vor allem die Volksmusik ist toll. Jaaa, und so vertreibe ich mir die Zeit, bringe mich in Estlandstimmung und blogge :)


Nägemist!
Missy ♥

Montag, 22. Oktober 2012

Wieso gerade Estland?!

Wieso nicht USA?
Wieso nicht Australien?
Wieso willst du in Europa bleiben? Das ist doch langweilig!
Estland, reden die da nicht nur Russisch?
Wo liegt das überhaupt? Zwischen Finnland und Russland?
Island? Wie cooool!

Ja...viele Reaktion, die man unter Umständen bekommen könnte, erzählt man den Leuten, dass man ein Auslandsjahr in Estland verbringen möchte. ;)
Wo das Zielland liegt, wird man sowieso in den meisten Fällen gefragt, solange sich das Land nicht gerade auf der Südhalbkugel oder in einem der beiden Amerikas liegt. Schon irgendwie komisch, wie viel wir von Amerika und Australien wissen, aber wie wenig von Europa, oder?
Das Estland klanglich mit Island verwechselt wird, ist auch schon in meinem Umfeld passiert, aber das ist verzeihlich, solange das "Wie cooooooool!" nach gilt. :D


Mir persönlich passiert es nicht besonders oft, gefragt zu werden, wieso ich denn nicht in die USA möchte, denn ich meiner Klasse gelte ich als die hoffnungslose Alternativlerin, die sowieso nie das macht, was die anderen tun. :D Da ich aber weiß, dass sich nicht jeder mit seiner Entscheidung leicht tut oder sein Umfeld, vor allem seine Eltern, unbedingt überzeugen muss, dass Estland ein ganz tolles Land ist, welches jeden Austauschschüler verdient.

Und nun: 7 gute Gründe, ein Auslandsjahr in Estland zu verbringen
  
1. Estland ist nicht die USA 
Das mag jetzt komisch klingen, aber kann gut und gerne als Grund gezählt werden, wie  ich finde. Denn so ziemlich jeder Erfahrungsbericht von Austauschschülern im Internet stammt von USAlern, die Tipps auf Youtube ebenfalls, und überhaupt äußert fast JEDER den Wunsch, in die USA zu fahren. Da kann man sich doch mal vom Mainstream abheben und was Wildes machen, nämlich in Europa bleiben. Viele Austauschschüler machen ihre Erfahrungen in Nordamerika oder Ozeanien, ist es da nicht verlockend, etwas völlig Neues zu entdecken, was bislang vielen verborgen blieb?

2. In Estland spricht man weder Englisch, Französisch noch Spanisch
Das alles sind sehr begehrte und wichtige Sprachen, das weiß ich. Aber hier tritt wieder das Amerika-Ozeanien-Phänomen auf: Spricht man eine dieser Sprachen, ich man nicht allein. Ganz im Gegenteil. Unheimlich viele Leute sprechen diese Sprache bereits oder erlernen sie im Auslandsjahr. Das verbindet einen zwar mit unheimlich vielen Leuten, nimmt dem Ganzen aber gleichzeitig etwas das Besondere. Estnisch hingegen wird von rund 1.000.000 Menschen gesprochen, das ist eine verschwindend geringe Zahl. Und ist das nicht reizend, eine Sprache zu sprechen, von der die meisten noch nie gehört haben und die einem ein großes Zugehörigkeitsgefühl gibt?
Außerdem ist Estnisch (vor allem gesungen!!!) wunderschön, und es klingt wie Elbisch. Ganz echt. 
http://www.youtube.com/watch?v=6de_SbVUVfA&feature=related
http://europa.eu/abc/european_countries/languages/estonian/index_de.htm?_et

3. Osteuropa muss sich erst noch etablieren
Wenige Austauschschüler gehen nicht gerne in den ehemaligen Ostblock, was wohl vor allem am schlechten Ruf liegt. Heutzutage wird der Osten aber dem absolut nicht gerecht, vor allem Estland nicht. Wo wurde Skype erfunden? In Estland. Wo kann per E-Mail oder SMS wählen? Eestis, richtig. Und wo gibt es im gesamten Staatsgebiet kostenlos W-Lan? Ja, genau, da liegt ihr richtig. :D Gerade technisch gesehen steht Estland Deutschland rein gar nichts nach.
Die wenigstens wissen aber davon, dass Osteuropa nicht aus Dritte-Welt-ähnlichen Staaten besteht, sondern sich so schnell wie kaum ein anderer Teil dieser Welt entwickelt (besondere Beispiele sind Estland und Slowenien, die beide sogar schon den Euro eingeführt haben). Deswegen: Sei einer der ersten, die sich mit eigenen Augen davon überzeugen können und hilf, den Menschen ihre Vorurteile zu nehmen und den guten Ruf des Ostens wiederherzustellen! :)

4. Die estnische Kultur ist eine ganz besondere
Estnische Kultur....Wodka? Pelzmützen und Donkosaken? Nein, nicht ganz :D Die estnische Kultur ist in meinen Augen eine sehr einzigartige. Es ist ein bisschen wie eine Mischung auch baltischer, finnischer und skandinavischer Kultur. Man feiert Mittsommernacht, so weit ich weiß (Jaanipäev, heißt das, glaube ich) und macht Musik und singt sehr viel. Lieder sind ein bedeutender Teil der estnischen Kultur, denn sie haben mitgeholfen, eine lyrische estnische Sprache zu schaffen und sie sind schon fast Grundlage des estnischen Nationalgefühls. Um sich von der Sowjetunion zu befreien, sammelten sich 300.000 Esten auf einem Platz, um Volkslieder zu singen. Hat ja auch geklappt! Noch heute wird in Estland viel gesungen und allgemein Musik gemacht. Deswegen will ich in Estland auch in mindestens einen Chor gehen, muss da ja irgendwas Besonderes haben, was es in deutschen Chören nicht gibt. :D
Und Esten singen nicht nur, sie haben auch Trachten, die total süß aussehen.

5. Die Natur
Estland ist klein aber fein. (Im Grunde genommen stimmt das nichts ganz, die Niederlande z.B. sind kleiner). Die unberührte Natur in Estland ist wunderschön und vor allem zahlreich vorhanden. So gibt es noch viele Wälder und gerade eines muss beachtet werden: Die Ostsee. Im Verhältnis zur Größe hat Estland doch einer sehr lange Küste, und wer, bitteschön, liebt Küsten nicht?!?! Die beiden größten estnischen Inseln Saaremaa und Hiiumaa (ja, das ist Estnisch und kein Japanisch :D) gehören zu den größten der Ostsee und sind auch auf Europakarten und Weltkarten teilweise noch gut sichtbar. Und weil Estland relativ gesehen so klein ist, kommt man garantiert auch einmal an die wunderschöne Ostsee oder geht in den Wäldern Pilze sammeln oder was weiß ich, jedenfalls ist Estland viiiiiel weniger bebaut als Deutschland, was sich natürlich auch auf die Schönheit der Natur auswirkt.
(Kleiner Tipp: Macht mal bei Google Maps Streetview in Kärdla oder allgemein auf den Inseln, wunderschön da!)

6. Die estnische Sprache hat 14 Fälle
Ist das nicht cool? Vierzehn Fälle? Damit kann man mächtig Eindruck schinden, das sag' ich euch, selbst wenn man wie ich gerade 5 Fälle vernünftig hinbekomme. Estnisch kennt nämlich keine Artikel, stattdessen nimmt man Fälle. Das ist doch was ganz anderes als die ewig nervigen indoeuropäischen Sprachen (die ich bis heute nicht wirklich verstehe). Gehirnjogging vom feinsten also, mit einem schönen Klang wird man dann auch noch belohnt. Und guckt man sie sich genau an, merkt man, dass sie viel logischer sind als Deutsch und Französisch und Russisch und ach. Und der Satzbau wird für Fragen nicht einmal groß verändert. Aber das müsst ihr ja niemandem erzählen....:D

7. SINGEN!!!
Dazu habe ich schon alles gesagt, oder?


Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit meinen Estland-Argumenten, vielleicht helfen sie euch ja auch, eine Entscheidung zu treffen oder eure Eltern zu überzeugen. :)

Nägemist!
Eure Missy :)

PS: Ich habe nicht gegen die USA oder englischsprachige Länder im Allgemeinen, falls das so rübergekommen sein sollte. ;)